Was wir unter einem individuellen Spielevent verstehen…

Oft werde ich gefragt, was wir denn so spielen an unseren Events. Meine Antwort, dass dies je nach Kunde unterschiedlich sei, trägt jeweils nicht wirklich zur Klärung dieser Fragestellung bei. Deshalb möchte ich an einem konkreten Beispiel erklären, was individuelle Spielevents für uns bedeuten.

Spielrunde gross

Das Setting war in diesem Fall folgendes: Der Spielevent sollte von ca. 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr dauern. Der Raum und das Catering wurde durch den Kunden organisiert. Bei Auftragserteilung war die Anzahl Teilnehmende noch nicht ganz klar – es waren schlussendlich um die 25 Personen. Das Ziel dieses Abends war ein spassiges Zusammensein ausserhalb der Arbeit, um das Teamgefühl zu stärken. Ausserdem fand man die Idee einer Durchmischung der Teilnehmenden gut, da diese im Alltag eher getrennt in ihren Bereichen arbeiteten.

Zur Vorbereitung gehörte ein Interview mit dem Auftraggeber und das Versenden der Einladung mit dem Spieletyp-Fragebogen. Dieser Fragebogen besteht aus 15 Fragen und ermöglicht die Identifikation der Spielevorlieben (Dimensionen) und des Spielequotienten der einzelnen Personen. Ausserdem kann man zur Analyse einer Gruppe eine Gruppenauswertung machen.

Bei diesem Kunden ergab die Gesamtanalyse, dass das Unternehmen durchschnittlich spieleaffin war (mit grossen individuellen Unterschieden). Die Dimensionen Denken (Spiele, die den Intellekt fordern), Wettbewerb (Spiele mit Wettbewerbscharakter) und Kreativität (Spiele, welche auf Einfallsreichtum setzen) erzielten die höchsten Werte. Auf diesen Informationen bauten wir dann diesen Event auf.

Der Event bestand aus einem kurzen Intro und drei verschiedenen Spielrunden. Dies, um den unterschiedlichen Spiele-Typen Rechnung zu tragen, um für etwas zusätzliche Bewegung und Durchmischung zu sorgen, aber auch, um sich zwischen den Durchgängen an den ausserordentlich feinen Mezzes zu laben.

Lachen_klein

Beim Intro wurden die Auswertungen der Fragebogen an die einzelnen Teilnehmenden verteilt und kurz erklärt. Dann ging es mit Time’s Up (Runde 1) los – ein Spiel „bei dem der Spass zunimmt, wenn die Kommunikation abnimmt.“ Es lockerte sofort die Stimmung und es wurde immer lauter gelacht. Das Besondere war, dass die Teams aufgrund der Ähnlichkeit ihrer Spiele-Typen gebildet wurden, was schnell zu einer lockeren Atmosphäre führte.

Danach kam ein – von uns entwickeltes – Kreativ-Spiel (Runde 2) zum Zuge. Auf die Erklärung von Details zu diesem Spiel verzichte ich an dieser Stelle 😉 In dieser Runde wurden die Teams neu gebildet und zwar indem man – im Gegensatz zur vorherigen Runde – heterogene Gruppen bildete mit Teilnehmern mit unterschiedlichen Spiele-Typen. Dadurch entstanden neue Teams mit neuen Talenten.

Die Dimensionen Denken und Wettbewerb waren bei den Teilnehmern relativ stark vertreten. Deshalb wollten wir diese in der Abschlussrunde bedienen und zwar mit einer Quiz-Schnitzeljagd (Runde 3). Das dynamische Quiz in Verbindung mit einer Schnitzeljagd, die sich ideal in die Location einpasste, war der krönende Abschluss des Abends. Er weckte nochmals die kompetitiven Geister und sorgte für viel Spass und Verwirrung bis der Sieger gekürt wurde.

Sieg

Die Feedbacks der Teilnehmenden dieses Events waren ausnahmslos gut – sogar der Überraschungsgast, Inhaber und pensionierter CEO zeigte sich sehr erfreut über den Abend und die Stimmung. Wir hoffen, das dieses Beispiel aufzeigt, was alles möglich ist in Sachen individuelle Spielevents – nämlich fast alles.

Von Roberto Siano

www.spielbuero.ch

 

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